Virtueller Gebetsraum

Bitte tragt Eure geplanten Gebetszeiten in den Kalender ein, der uns als Hilfsmittel dienen soll. Er ist als Stütze gedacht, damit wir uns eingebunden fühlen in die Gemeinschaft derer, die für die „Corona-Krise“ beten. Per e-Mail wird er uns auch an unsere Gebetszeit erinnern. Aus Datenschutzgründen empfehlen wir, nur den Vornamen plus ersten Buchstaben des Nachnamens zu verwenden (oder auch einen fiktiven Erkennungsnamen).
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Durch das Corona-Virus und den sich daraus ergebenden Folgen sind wir zum ersten Mal seit Ende des 2. Weltkrieges in eine weltumspannende Krise geraten. Plötzlich scheint alles, was noch bis vor kurzem selbstverständlich und fest erschien, zu wanken. Wir müssen erkennen, auf welch dünnem Eis wir uns bewegen, wie fragwürdig unsere sogenannten Sicherheiten sind.

Was wir derzeit erleben ist ein Stillstand; ein Stillstand der Wirtschaft, die unser Leben in einzigartiger Weise getaktet hat; ein Stillstand unserer fast tabuartig verteidigten Mobilität mit allen Folgeerscheinungen für die Umwelt; ein Stillstand unserer sozialen Beziehungen, die wir nur mehr virtuell wahrnehmen können.

Verstehen wir es als Christen nicht nur als Krise, sondern als Weckruf Gottes, damit wir aus dieser herausfordernden Zeit neu fokussiert herauskommen – quasi in einem neuen geistlichen Rhythmus schlagen. Beten wir doch nicht nur darum, dass Gott den Virus zum Verschwinden bringt, neue Behandlungsmethoden oder Impfungen gefunden werden, die sozialen und wirtschaftlichen Probleme lösbar werden.
Nützen wir doch die Atempause, die uns verordnet ist, dazu, uns ganz neu und entschieden unserem lebendigen Herrn Jesus zuzuwenden, damit unsere Herzen zum Gleichklang mit SEINEM Herzen kommen.
Beten wir darum, dass dieser Schock, der durch unsere ganze Gesellschaft geht, Menschen wieder nach Gott fragen lässt.
Beten wir dafür, dass wir als Zeugen Jesu diesen Menschen Helfer und Wegweiser sein können.

Lasst uns daher miteinander fragen, was Gott von uns als Gemeinschaft möchte, welche Pläne ER für uns hat – und lasst uns genau danach fragen, wo Gott jeden von uns persönlich sieht:  Was soll ICH ändern, wie kann ICH mich vorbereiten auf das, was kommt? So kann aus dieser Krise ein Segen werden für uns, für alle unsere Freunde und jene Menschen, die Gott uns über den Weg schickt.

Dieter Paesold